LIEBE KINDER, ELTERN UND ERZIEHER*INNEN!

Der Kita-Umwelt­preis star­tet in die nächs­te Run­de. Auch die­ses Mal haben wir wie­der so eini­ges vor! Eigent­lich woll­ten wir bereits letz­tes Jahr wie­der einen umwelt­the­ma­ti­schen Wett­be­werb für Kin­der­gär­ten aus­schrei­ben und erneut unse­ren Umwelt­preis ver­ge­ben. Ihr erin­nert euch sicher­lich noch gut. Nun kam 2020 alles anders als gedacht und geplant.

Da die Umwelt­the­men unse­rer Zeit trotz­dem wei­ter­be­stehen, star­tet nun der neue Kindergarten-Wettbewerb.

DIESES MAL GEHT ES UM DIE „MOBILITÄT DER ZUKUNFT“.

NEUGIERIG? DANN SEID DABEI!!!

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Mobi­li­täts­bil­dung in Kin­der­gär­ten ist ein wesent­li­cher Bestand­teil für die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung. Zu Fuß, mit dem Fahr­rad, dem Bus, der Bahn und lei­der all­zu oft mit dem eige­nen Auto kom­men wir von A nach B. Mobi­li­tät ist so selbst­ver­ständ­lich und doch kann sie zum Pro­blem wer­den. Lärm und Luft­ver­schmut­zung stres­sen zuneh­mend unse­ren Pla­ne­ten und unser Wohl­be­fin­den. Umwelt, Gesund­heit und Ver­kehrs­si­cher­heit sind Schwer­punk­te der Bil­dungs­ar­beit eines jeden Kin­der­gar­tens. Nun gilt es, im Kin­der­gar­ten zu über­le­gen und zu tüf­teln, wie Mobi­li­tät zukünf­tig funk­tio­nie­ren könn­te, sodass es der Erde und uns Men­schen glei­cher­ma­ßen gut geht.

DIE SPANNENDE FRAGE DIESES MAL LAUTET:

Die­ser Fra­ge sol­len die Kin­der gemein­sam mit Pädagog*innen, Fami­li­en und Expert*innen unter ver­schie­de­nen Gesichts­punk­ten (sie­he auch Beglei­ten­de Bil­dungs­ein­hei­ten) nachgehen. 

Ziel des Umwelt­prei­ses  ist es, Kin­der von Klein­auf zu ermu­ti­gen, eine nach­hal­ti­ge Zukunft aktiv mitzugestalten.

So weit, so gut! Was gibt es nun also für Euch zu tun? Ganz ein­fach.

BAUT EUER EIGENES „MOBIL DER ZUKUNFT“!

01-Mobil der Zukunft

Eurer Fan­ta­sie sind dabei kei­ne
Gren­zen gesetzt. Egal, ob in Euren Tank Apfel­saft glu­ckern oder der Extra­schub von einem ausgeklügelten Wind­sys­tem kom­men soll: Klingt alles span­nend!!! Wie auch immer Eure Visi­on von alter­na­ti­ven, umwelt­freund­li­chen Antriebs­tech­ni­ken ist, sie soll an Eurem „MOBIL DER ZUKUNFT“ erkenn­bar sein.

Kei­ner erwar­tet natürlich von Euch, dass die Ideen heu­te schon funk­tio­nie­ren. Aber viel­leicht in der Zukunft? Wer weiß… Schließ­lich sind aus den „verrücktesten“ Ideen schon die tolls­ten Erfin­dun­gen entstanden.

Grund­la­ge für das „MOBIL DER ZUKUNFT“ soll eine wasch­ech­te Sei­fen­kis­te mit allen Drum und Dran sein – Lenk­rad, Sitz, Rädern, Ach­sen und Brem­se. Hin­zu kom­men Tei­le für die Stabilität wie Sei­ten­tei­le und Unter­bo­den. Damit aus dem Gefährt jedoch das “MOBIL DER ZUKUNFT“ wird, soll­te es fan­ta­sie­vol­le An- und Ein­bau­ten haben, die ein­falls­rei­che Tech­no­lo­gien zeigen.

Für den Bau der Sei­fen­kis­te ali­as „MOBIL DER ZUKUNFT“ können die unter­schied­lichs­ten Mate­ria­li­en und Werk­zeu­ge ver­wen­det wer­den. Idea­ler­wei­se nutzt Ihr Din­ge, die irgend­wo noch her­um­lie­gen, nicht mehr benötigt wer­den und nun ein zwei­tes Leben erhal­ten. „Upcy­cling“ also!

Zum Ein­satz kom­men können bei­spiels­wei­se Bret­ter, Ver­pa­ckun­gen, Schach­teln, Kor­ken, Draht, Schrau­ben, Leim, Kle­be­band, Far­be oder was sich sonst noch in der Gara­ge oder im Kel­ler fin­den lässt. Eben alles, was das Mobil sta­bil und fahrtüchtig macht und erken­nen lässt, wel­che Zukunfts­tech­no­lo­gie ihr Euch aus­ge­dacht habt.

Euer „MOBIL DER ZUKUNFT“ ist fer­tig? Super! Nun gilt es, das Fahr­zeug und all die Arbei­ten und Erkennt­nis­se rund um das The­ma „Mobilität der Zukunft“ in Eurem Kin­der­gar­ten zu präsentieren. Das können Eltern­nach­mit­ta­ge, eine Aus­stel­lung, Jah­res­fes­te oder ein coo­les Zeit­fah­ren in Eurer Ein­rich­tung sein — alles natürlich unter den gel­ten­den Rege­lun­gen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

 

GANZ WICHTIG: ALLES, WAS IHR TUT, SOLLT IHR IN EINEM VIDEO DOKUMENTIEREN, DENN NUR DAS WIRD EUER WETTBEWERBS-BEITRAG!

Alles klar! Eine Sei­fen­kis­te ali­as das „MOBIL DER ZUKUNFT“ soll also der zen­tra­le Wett­be­werbs­bei­trag und das Ergeb­nis Eurer umfang­rei­chen Bil­dungs­ar­beit sein. Hier­bei wün­schen wir uns von Euch eine inten­si­ve the­ma­ti­sche Beleuch­tung die­ser 4 Schwer­punk­te . Klickt dazu auf die Über­schrif­ten. Dort haben wir PDFs hin­ter­legt, in denen wir Euch Hil­fe­stel­lun­gen, Anre­gun­gen und Tipps für die Bear­bei­tung geben.

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Der Kita-Wett­be­werb 2021 beginnt am 10. Sep­tem­ber 2021 mit einer Auf­takt-Ver­an­stal­tung in Wei­mar. Ab dann könnt ihr Euch mit Eurem Kin­der­gar­ten anmel­den sowie mit Eurem Pro­jekt loslegen. 

 

Der Wett­be­werb endet am 25. März 2022. Euer Video muss also bis dahin hoch­ge­la­den sein und damit bei JUL sein. 

Im Fol­gen­den tagt eine unabhängige Jury. Sie hat dann die Qual der Wahl, den Gewin­ner des 2. Kita-Umwelt­prei­ses zu ermitteln.

Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 29. April 2022 statt. Ihr dürft Euch auf ein tol­les Abschlus­se­vent freuen. 

01-Termin vormerken

Alles, was die Kin­der wäh­rend der Pro­jekt­pha­se erar­bei­ten und an Erkennt­nis­sen gewin­nen, sol­len sie in einem Video doku­men­tie­ren. Es soll­te nicht län­ger als 3 Minu­ten sein, da im Fal­le vie­ler Bei­trags­ein­rei­chun­gen unse­re Jury die auf­merk­sa­me Sich­tung eines jeden Bei­tra­ges nicht gewähr­leis­ten könnte. 

Die inhalt­li­che und dra­ma­tur­gi­sche Auf­be­rei­tung bleibt den teil­neh­men­den Kin­der­gär­ten überlassen. 

Schritt 1: 

 

Bit­te schaut Euch zunächst die Teil­nah­me­be­din­gun­gen an und akzep­tiert diese!

Wenn ihr Euch ent­schlos­sen habt, am Wett­be­werb teil­zu­neh­men, dann mel­det euch bei uns schon mal an! Dann haben wir Euch bereits als Kon­takt und kön­nen Euch wäh­rend des Wett­be­wer­bes regel­mä­ßig infor­mie­ren.  Als Beloh­nung für’s Vor­anmel­den, schi­cken wir euch ein klei­nes Starterpaket.

01-Videodrehen

Schritt 2: 

Alles fer­tig? Dann könnt ihr nach Schritt 3  den Wett­be­werbs­bei­trag ganz ein­fach und unkom­pli­ziert hoch­la­den! Bit­te ver­wen­det aus­schließ­lich die­sen Weg.

Beach­tet dabei bit­te die Daten­for­ma­te. Euer Video (am bes­ten als mp4-For­mat) soll­te maxi­mal 3 Minu­ten lang sein und eine Daten­grö­ße von 300 MB nicht überschreiten.

03-Gewinnerkiste

Schritt 3: 

Nun gilt es: Dau­men gaa­anz fest drü­cken, dass Ihr den Kita-Umwelt­preis 2021 in Eure Ein­rich­tung holt! Die­ser ist mit 5.000 € für den Sie­ger-Kin­der­gar­ten dotiert und wird am 29. April 2022 ver­lie­hen. Alle Teil­neh­mer erhal­ten auf alle Fäl­le eine Urkun­de. Toi, Toi, Toi…

Mit­ma­chen darf jeder Kin­der­gar­ten im gesam­ten Bundesgebiet.

Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen. Ände­run­gen vorbehalten!

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Auch die­ses Mal sind wie­der vie­le Ver­tre­ter aus Poli­tik und Wirt­schaft mit Herz­blut und Freu­de an unse­rer Sei­te, um den Kita-Umwelt­preis in die Welt zu tra­gen und uns bei allen Akti­vi­tä­ten tat­kräf­tig zu unter­stüt­zen. Wir sagen an die­ser Stel­le schon mal „Dan­ke dafür, dass Sie alle mit dabei sind“.

Schirmherrin
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Eines wis­sen wir schon jetzt: Es wer­den uns vie­le tol­le Wett­be­werbs­bei­trä­ge errei­chen. Die Ent­schei­dung, wel­cher Kin­der­gar­ten die gestell­te Auf­ga­be am bes­ten gemeis­tert hat & zum Schluss den Kita-Umwelt­preis 2021 gewin­nen soll, wol­len wir nicht tref­fen. Des­halb haben wir uns hier Hil­fe gesucht und gefun­den. Eine unab­hän­gi­ge Jury wird also alle Arbei­ten sich­ten und solan­ge mit­ein­an­der bera­ten und dis­ku­tie­ren, bis der Sie­ger feststeht. 
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Gern hal­ten wir Euch hier auf dem Lau­fen­den, was es Neu­es wäh­rend des Wett­be­wer­bes und zum Kita-Umwelt­preis gibt. 

Der Auf­takt zum Kita-Umwelt­prei­ses 2021 am 10.09.2021 hät­te rasan­ter nicht sein kön­nen. Am Frei­tag­vor­mit­tag tra­fen sich bei schöns­tem Spät­som­mer­wet­ter im JUL-Frö­bel­kin­der­gar­ten Wei­mar  bekann­te Gesich­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft, Sport, Bil­dung und Mobi­li­tät, um gemein­sam mit JUL-Geschäfts­füh­rer und Umwelt­preis-Initia­tor Mat­thi­as Labitz­ke sowie einer Schar laut­star­ker Kin­der aus den anrai­nen­den Kin­der­gär­ten den dies­jäh­ri­gen Kita-Umwelt­preis einer­seits ein­zu­läu­ten und ande­rer­seits um in von Kin­der­hand lie­be­voll gestal­te­te Sei­fen­kis­ten zu stei­gen. Vol­ler Ehr­geiz nah­men die Pro­mi­nen­ten die Anfra­ge von JUL an und stell­ten sich in den Mor­gen­stun­den der sport­li­chen Her­aus­for­de­rung, den Wei­ma­rer Theo­dor-Hagen-Weg mög­lichst schnell her­un­ter­zu­fah­ren und Best­zei­ten zu erzie­len. Allen vor­an Thü­rin­gens Minis­ter­prä­si­dent Bodo Rame­low, der direkt zuge­sagt hat­te, als er von dem nach­hal­ti­gen Vor­ha­ben hör­te. Ihm gleich taten es Thü­rin­gens Umwelt­mi­nis­te­rin Anja Sie­ges­mund, die oben­drein als Schirm­her­rin zuge­sagt hat­te, sowie die Ober­bür­ger­meis­ter von Wei­mar (Peter Klei­ne) und Erfurt (Andre­as Bau­se­wein), Ex-Olym­pio­ni­kin im Biath­lon Simo­ne Haus­wald und der E‑Mobilitätsexperte und You­tuber Ove Krö­ger und wei­te­ren Unter­stüt­zer des Prei­ses, um mit ihrem wage­mu­ti­gen Ein­satz die Idee in Welt zu tra­gen. Nach einem tur­bu­len­ten Kopf-an-Kopf-Ren­nen mit viel Spaß, aber auch vie­len „O“ und „A“ aus dem Publi­kum und anfeu­ern­den Kin­dern, konn­te Simo­ne Haus­wald final das Ren­nen für sich ent­schei­den. Platz 2 beleg­te der Initia­tor des Wett­be­wer­bes Mat­thi­as Labitz­ke, knapp gefolgt von Wei­mars Bür­ger­meis­ter Ralf Kirs­ten (Platz 3). Bes­ser hät­te der Start des dies­jäh­ri­gen Kita-Umwelt­prei­ses nicht sein kön­nen. Sie­ger der Her­zen und außer der Wer­tung lau­fend waren aber die bei­den mit­fah­ren­den Kin­der Maxim (Kin­der­gar­ten „Cla­ra-Zet­kin“ Wei­mar) und Niko­lai (Frö­bel­kin­der­gar­ten Weimar).

Ein extra-gro­ßer Dank gilt den JUL-Kin­der­gär­ten, die schon im Vor­feld gehol­fen haben, die Kis­ten far­ben­froh und krea­tiv zu gestal­ten. Super toll, lie­be Kin­der­gär­ten „Johan­nes­platz­kä­fer“ in Erfurt, „Ben­ja­min Blüm­chen“ in Wei­mar, „Cla­ra Zet­kin“ in Wei­mar, „Fuchs & Els­ter“ in Erfurt, „Kin­der­land“ in Wei­mar, „Anne Frank“ Wei­mar, und „Mari­en­kä­fer am Rin­gel­berg“ und lie­ber Natur­kin­der­gar­ten sowie Frö­bel­kin­der­gar­ten in Weimar!!!


 

 

00-Reiter Wie alles begann

Am 12.07.2019 

fiel im Wei­ma­rer Frö­bel­kin­der­gar­ten der Start­schuss für den Kita-Wett­be­werb „Plas­tik­frei­er Kin­der­gar­ten“ und damit für den JUL-Umwelt­preis. Teil­neh­men konn­ten alle Kin­der­gär­ten bun­des­weit, egal in wel­cher Trä­ger­schaft. Von den zahl­rei­chen Umwelt­pa­ten des Pro­jek­tes lie­ßen es sich unter ande­rem Thü­rin­gens Umwelt­mi­nis­te­rin Anja Sie­ges­mund und Wei­mars Ober­bür­ger­meis­ter Peter Klei­ne nicht neh­men, gemein­sam mit den Kin­dern mit einem lau­ten Tril­ler­pfei­fen­kon­zert den Start­schuss  für den Wett­be­werb zu set­zen. Ein ful­mi­nan­ter Auf­takt bei schöns­tem Wet­ter und bes­ter Lau­ne unter dem Mot­to „Schluss mit Plas­te! Wel­che Ideen haste?“.

Die Kin­der hat­ten unheim­lich tol­le, umwelt­freund­li­che Ideen. Davon konn­ten sich unse­re Umwelt­pa­ten schon wäh­rend des lau­fen­den Wett­be­wer­bes über­zeu­gen und sich von von den „Klei­nen“ echt was abgu­cken. Vom Müll­song, über Öko-Kne­te bis hin zur Bio-Sei­fe, so vie­les war dabei, was die Kin­der bereits erar­bei­tet bzw. schon ver­än­dert hatten. 

Am 29.11.2019 fand der Kita-Wett­be­werb „Plas­tik­frei­er Kin­der­gar­ten“ sei­nen Höhe­punkt in einer „cine­tas­ti­schen“ Ver­lei­hung des ers­ten JUL-Umwelt­prei­ses. Rund 300 klei­ne und gro­ße Gäs­te erleb­ten die­se im Wei­ma­rer Cine­star und lie­ßen all das Enga­ge­ment, die Ideen und den Fleiß der Kin­der­gär­ten — noch ein­mal Revue pas­sie­ren. Neben vie­len Bil­dern, Ein­drü­cken und vom Pop­corn kleb­ri­gen Hän­den haben die Kin­der, Eltern und Erzie­her vor allem das Bewusst­sein mit­ge­nom­men, auf einem guten Weg zu einer plas­tik­frei­en Ein­rich­tung zu sein. 

02-No plastic

Vier von ihnen — dar­über war sich die Jury einig — sind es bereits: die Dritt- und Zweit­plat­zier­ten (Kita „Fuchs & Els­ter“ und Kita „Mari­en­kä­fer am Rin­gel­berg“, bei­de aus Erfurt) sowie der Ehren­preis­trä­ger für beson­de­res Enga­ge­ment, der Frö­bel­kin­der­gar­ten aus Wei­mar. Glück­li­cher & ver­dien­ter Sie­ger des mit 5.000 Euro dotier­ten Prei­ses war der katho­li­sche Kin­der­gar­ten „St. Eli­sa­beth“ aus Leinefelde-Worbis. 

Lust, noch mal in Erin­ne­rung zu schwel­gen oder euch über­haupt dar­über zu infor­mie­ren, was wir schon gemacht haben? Dann klickt doch auf die Web­site zum 2019er Kita-Wett­be­werb „Plas­tik­frei­er Kin­der­gar­ten“ www.jul-umweltpreis.de

JUL ist ein frei­er und gemein­nüt­zi­ger Trä­ger der Kin­der- und Jugend­hil­fe sowie der Jugend­be­rufs­hil­fe und betreut täg­lich über 4500 Kin­der in 66 Kin­der­krip­pen, Kin­der­gär­ten und Hor­ten. In vier Bun­des­län­dern sor­gen sich fast 800 JUL-Mitarbeiter*innen um das Wohl von Kin­dern und Jugendlichen. 

Jugend­li­chen mit Benach­tei­li­gung bie­ten wir in unse­ren eige­nen Werk­stät­ten in 10 hand­werk­li­chen Beru­fen die Mög­lich­keit der Ori­en­tie­rung, För­de­rung und Ausbildung.

Gegrün­det wur­de JUL 1991 in Wei­mar als “För­der­kreis Jugend, Umwelt, Land­wirt­schaft e.V.”. Im Jahr 2008 erfolg­te dann die Umwand­lung in eine gemein­nüt­zi­ge GmbH und 2016 schließ­lich die Umfir­mie­rung in JUL gGmbH.

Seit 30 Jah­ren ste­hen die Säu­len Jugend, Umwelt und Leben für JUL und damit für sozia­les Enga­ge­ment, Viel­falt, Welt­of­fen­heit und Chan­cen­gleich­heit. So gibt es bei JUL kein trä­ger­über­grei­fen­des ein­heit­li­ches päd­ago­gi­sches Kon­zept, son­dern jede Kin­der­krip­pe, jeder Kin­der­gar­ten und jeder Hort hat sein indi­vi­du­el­les auf die ört­li­chen Bedürf­nis­se abge­stimm­tes Kon­zept. Dies sorgt für eine gro­ße Ideen­viel­falt in den Ein­rich­tun­gen, Frei­heit in der päd­ago­gi­schen Arbeit unse­rer Mit­ar­bei­ter und eine gro­ße Aus­wahl­mög­lich­keit der Eltern und Kin­der bei der Wahl ihres JUL-Kindergartens.

Unser Anspruch ist eine best­mög­li­che Betreu­ungs- und Bil­dungs­qua­li­tät. Aus die­sem Grund arbei­ten alle JUL-Ein­rich­tun­gen nach ein­heit­li­chen päd­ago­gi­schen und wis­sen­schaft­lich aner­kann­ten JUL-Stan­dards. Die­se beson­ders hohe Qua­li­tät las­sen wir uns von exter­nen Insti­tu­ten regel­mä­ßig bestätigen.

Die JUL gemein­nüt­zi­ge GmbH ist aner­kann­ter Trä­ger der Kin­der- und Jugend­hil­fe sowie Jugend­be­rufs­hil­fe und ist zer­ti­fi­ziert nach AZAV.

Seit eini­gen Jah­ren rückt das „U“ in JUL immer mehr in den Fokus unse­rer gesam­ten Bil­dungs­ar­beit. Wir wis­sen, dass Kin­der eine Mei­nung zu den The­men unse­rer Zeit haben und sich Gedan­ken über die Welt machen, in der sie mög­lichst lan­ge leben wol­len. Der Umwelt­schutz ist dabei nur ein Aspekt. „Umwelt“ bil­det die unmit­tel­ba­re Ver­bin­dung zwi­schen „Jugend“ — ins­be­son­de­re allen Kin­dern, die uns tag­täg­lich anver­traut wer­den — und einem gesun­den, gestärk­ten und nach­hal­ti­gen Leben für eben die­se Alters­grup­pe. Unse­re Bestre­bun­gen bereits im Kin­der­gar­ten­al­ter für den Umwelt­schutz zu sen­si­bi­li­sie­ren, sind fes­ter Bestand­teil unse­rer päd­ago­gi­schen Arbeit mit den Kindern. 

Die Ver­lei­hung unse­res Umwelt­prei­ses gibt dem nach­hal­ti­gen Enga­ge­ment der Kin­der­gär­ten und der tol­len the­menspe­zi­fi­schen Pro­jekt­ar­beit ein Gesicht und hono­riert die­se entsprechend.